TAYRA (Eira barbara)

„Verwandte von Otter und Co.“

STECKBRIEF

Verbreitungsgebiet
Mittel – und Südamerika: südliches Mexiko bis Paraguay und nördliches Argentinien

Lebensraum
tropische und subtropische Wälder, Sekundärregenwälder sowie Galerie- und Trockenwälder

Nahrung
Früchte, kleine Wirbeltiere, Vogeleier, Insekten und Aas

Größe
ca. 55 – 71 cm (Kopf-Rumpflänge), 36 – 46 cm (Schwanzlänge)

Gewicht
ca. 2,5 bis 7 kg

Fortpflanzung
Tragzeit 63 – 67 Tage, Wurfgröße 1 -3

Bestand
nicht gefährdet

Tropische Kletterkünstler

Tayras kommen in Mittel- und Südamerika vor. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Mexiko bis nach Argentinien. Sie klettern hervorragend – auch gerne mal kopfüber – die Bäume herab und sind in ihren Ursprungsgebieten in tropischen Wäldern anzutreffen.

Marderartige Spürnasen

Diese mittelgroßen Raubtiere sind tagaktiv und gehören zu den Mardern. Man sagt ihnen nach, sich vor allem auf ihren Geruchssinn zu verlassen, da ihr Sehvermögen verhältnismäßig schwach ausgeprägt sein soll. Sie sind Gemischtköstler und fressen neben verschiedenen kleinen Wirbeltie-ren sowie Aas auch vielerlei Früchte.

Bestandsreduzierende Faktoren

In ihrem Verbreitungsgebiet sind Tayras vergleichsweise häufig anzutreffen. Es ist nicht bekannt, dass sie vom Menschen bejagt werden. Allerdings führen anthropogene Einflüsse wie die Abhol-zung der Regenwälder und die sich ausbreitende Landwirtschaft zu einer Abnahme der Bestände. Die Art wird jedoch von der Weltnaturschutzorganisation (IUCN) als nicht gefährdet eingestuft.

Unsere Tayras

In unserem Zentrum in Tempelfelde leben drei Tayras: Zum einen die 2009 geborene Babsi (Babsi 1), die ein Jahr später zu uns kam. Zum anderen die in 2010 geborene Babsi (Babsi 2). Im Jahre 2018 kam der wenige Monate alte Tyson dazu und ist inzwischen der Kompagnon von Babsi 2.

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