GEPARD (Acinonyx jubatus)

„Bester Sprinter“

STECKBRIEF

Verbreitungsgebiet
weite Teile des afrikanischen Kontinents südlich der Sahara

Lebensraum
Savannen südlich der Sahara

Nahrung
Gazellen, kleine bis mittelgroße Antilopen, Gnus und Warzenschweine stehen meistens auf dem Speiseplan

Größe
ca. 79 – 94 cm (Schulterhöhe)

Gewicht
ca. 39 bis 59 kg

Tragzeit
90 – 98 Tage

Bestand
gefährdet (geschätzt 3000 bis 5000 Tiere)

Besondere Wildkatzen

Langbeinig, schlank und elegant ist ihr Erscheinungsbild, doch trotz ihrer Größe zählen Geparde zu den Kleinkatzen. Sie unterscheiden sich durch ihren Körperbau und ihr Jagdverhalten von allen anderen Katzenarten. Ihre Krallen beispielsweise können Geparde nur bedingt einziehen, weswegen sie abstumpfen. Aufgrund der fehlenden Krallenspitzen sind diese Kleinkatzen einerseits schlechtere Kletterer, andererseits rutschen sie beim Laufen nicht weg.

Geister der Savanne

Geparde bevorzugen ein Leben in offenem, teilweise leicht bergigem Gelände – beispielsweise in Savannen, Steppen und Buschland. Vorwiegend findet man sie in Afrika, eine sehr kleine Population auch im Iran (vermutlich weniger als 40 Tiere). Heutzutage leben nur noch unter 10.000 Geparde in freier Wildbahn, denn die Ausbreitung des Menschen schränkt die natürlichen Lebensräume dieser bemerkenswerten Wildkatzen ein. Auch die Jagd nach den Tieren wegen ihres gefleckten Felles oder um sie als Haustiere zu halten, bewirkt eine fortschreitende Dezimierung der Gepardenbestände.

Pfeilschnelle Jäger

Ihr Körperbau macht die Geparde zu Spitzensportlern – in 4 Sekunden erzielen sie ein Tempo von 100 km/h. Die schnellsten Landsäugetiere der Erde erreichen sogar Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 120 km/h, die sie allerdings maximal 60 Sekunden aufrecht erhalten können. Geparde sind Hetz- und Pirschjäger: Sie können auf bis zu 10 Meter unbemerkt an ihre Beute heranschleichen, wobei ihnen der Jagderfolg aufgrund ihrer Schnelligkeit meistens gewiss ist.

Unsere Geparde

Bei und lebt derzeit Sami, die im Oktober 2012 das Licht der Welt erblickte. Sie kam mit etwa einem halben Jahr zu uns – das war im Mai 2013.

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