FOSSA (Cryptoprocta ferox)

„Der Kletterkünster aus Madagaskar“

STECKBRIEF

erbreitungsgebiet
Madagaskar

Lebensraum
überwiegend waldbewohnend

Nahrung
Säugetiere bis zur Größe von Lemuren aber auch Vögel, Reptilien und Insekten

Größe
ca. 70 – 80 cm (Kopf-Rumpflänge), 65 – 70 cm (Schwanzlänge)

Gewicht
ca. 5 bis 8 kg

Fortpflanzung
wenig ist bekannt, Wurfgröße 2 – 6

Bestand
gefährdet

Heimat Wald

Sie gehören zu den Madagassischen Raubtieren, sind die größten Vertreter ihrer Raubtierfamilie und nur auf Madagaskar anzutreffen. Dort leben Fossas allerdings in allen bewaldeten Lebens-räumen – vom Trockenwald über den Regenwald bis hin zum Gebirge.

Baumbewohnende Raubtiere

Fossas sind hervorragende Kletterer. Sehr flexible Sprunggelenke und ihr langer Schwanz, den sie als Balancierhilfe nutzen, erleichtern ihnen das Jagen in den Bäumen. Die sowohl am Tag als auch nachtaktiven Raubtiere überwältigen Beute nahezu bis zur eigenen Körpergröße. Dabei stehen neben kleineren Säugetieren, Vögeln, Schlangen, Echsen, Süßwasserschildkröten und Insekten auch Lemuren auf ihrem Speiseplan. Fossas paaren sich sogar auf Bäumen, was für Madagassi-sche Raubtiere eine Besonderheit ist, da deren Paarung stets am Boden stattfindet.

Krankheiten und andere Gefahren

Die Weltnaturschutzorganisation (IUCN) stuft Fossas als gefährdet ein. Sie werden als sogenann-tes „Bushmeat“ (Wildfleisch) gejagt und weil man ihnen nachsagt Hausgeflügel zu reißen. Zudem kriegen sie Krankheiten, die von verwilderten Hunden und Katzen in die Wälder getragen werden. Die weitaus größte Bedrohung ist allerdings die Lebensraumzerstörung durch Rodung der Wälder zur Gewinnung von Brennholz.

Unsere Fossas

Bei uns haben zwei Fossas im August 2011 ein Zuhause gefunden. Diese beiden Raubtiere sind in den Jahren 2004 und 2005 geboren worden.

 

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