Wildkatzenzentrum Felidae ist vorläufiges Mitglied der Deutschen Tierpark-Gesellschaft (DTG)
Die Sturzbachente ist weltweit nur auf der Lundi Farm zu bestaunen. Durch ihre Bemühungen ermöglichte Familie Bremehr die Welterstzucht dieser Art.

Wildkatzenzentrum Felidae ist vorläufiges Mitglied der Deutschen Tierpark-Gesellschaft (DTG)

Sydower Fließ – 28.09.2020 – Vergangene Woche fand die Jahreshauptversammlung 2020 der Deutschen Tierpark-Gesellschaft (DTG) in Verl (Nordrhein-Westfalen) statt. Das Wildkatzen- und Artenschutzzentrum Felidae stellte sich vor und wurde von den Mitgliedern zum vorläufigen Mitglied gewählt.

Am 24. September 2020 wurde die diesjährige Jahreshauptversammlung der Deutschen Tierpark-Gesellschaft in Verl (NRW) eingeläutet. Gastgeber waren Ludger Bremehr & Familie. Sie sind Gründer und Inhaber der Tierfuttermittelfirma Lundi. Begrüßungsworte wurden vom Bürgermeister von Verl, Michael Esken (CDU), DTG-Präsident Gert Emmrich sowie von Ludger Bremehr gesprochen. 

Wildkatzenzentrum ist vorläufiges Mitglied

Ein wichtiger Teil der Tagung war die Präsentation der Neuanwärter. Das Wildkatzen- und Artenschutzzentrum wurde durch Biologin Constanze Mattes vertreten. In einem Kurzvortrag stellte sie die Einrichtung vor. Bei der anschließenden Abstimmung der ordentlichen Mitglieder wurde das Zentrum zu einem vorläufigen DTG-Mitglied gewählt. Durch die Zugehörigkeit zur Deutschen Tierpark-Gesellschaft beteiligt sich Felidae nun an weiteren zahlreichen Artenschutzprojekten.

Vorträge für den Artenschutz

Auf der Tagesordnung standen auch zahlreiche interessante Vorträge. Dr. Arne Schulze, Geschäftsführer des Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. (ZGAP), stellte anlässlich der Initiative Zootier des Jahres ein erfolgreiches Artenschutzprojekt auf der Insel Java (Indonesien) vor. Das Zootier des Jahres 2020 ist der Beo. Die Prigen Conservation Breeding Ark (PCBA) übernimmt von den Behörden konfiszierte einheimische Singvögel und züchtet diese als Reservepopulation. Der traditionelle Haustiermarkt und die Lebensraumzerstörung stellen die größten Bedrohungen für den Beo und andere Singvögel der Region dar.