Tiere im Schnee
Leopardenkatze Coco macht der Schnee überhaupt nichts aus.

Tiere im Schnee

Sydower Fließ – 20.01.2021- Pünktlich im neuen Jahr kommt es auch bei uns im Wildkatzenzentrum immer wieder zu Schneegestöber. Das bringt Abwechslung in das Leben der Bewohner. Manche Tiere sind von Haus aus an die kalten Witterungsbedingungen angepasst. Andere haben sich akklimatisiert und ganz andere ziehen es vor, lieber keinen Fuß vor die Tür zu setzen.

Schneefall ist eine willkommene Abwechslung im Leben der großen und kleinen Raubtiere im Wildkatzenzentrum Felidae. Schneeleoparden, Leoparden oder Tigern macht der Schnee überhaupt nichts aus. In ihrer ursprünglichen Heimat im Himalaya oder dem Amurgebiet, gibt es sogar wesentlich mehr Schneefall. Die Tiere sind in menschlicher Obhut geboren und aufgewachsen und waren noch nie in diesen Gebieten. Trotzdem sind sie anatomisch für kaltes Wetter gerüstet. Meister der Anpassungen ist – wie der Name bereits sagt – der Schneeleopard. Sein Fell ist so dicht, dass kaum Körperwärme nach außen dringt. Der Schnee bleibt also einfach liegen und die Tiere bleiben wohlig warm.

Schneeleoparden-Kater Nanda stört sich nicht am Schnee. Sein dichtes Fell lässt keinerlei Feuchtigkeit und Kälte zu ihm durch.

Das Wildkatzenzentrum beherbergt aber auch einige Tiere, die ihr natürliches Verbreitungsgebiet in warmen Regionen haben.  Gepardin Sami und Nebelparderkatze Batani sind ebenfalls mit europäischen Klima aufgewachsen und ist ein Stück weit an die Witterungsbedingungen akklimatisiert. Tagsüber können sie selbst auswählen, ob sie sich lieber in ihrem Stall oder auf ihrer Außenanlage aufhalten. Während die weiße Pracht Sami komplett kalt lässt, wartet Batani in ihrer beheizten Innenanlage lieber auf besseres Wetter.

Nebelparderkatze Batani sieht zum ersten Mal im Leben Schnee und ist nicht sonderlich begeistert.

Besucherliebling Palawan-Binturong Binti sowie alle anderen Schleichkatzen des Zentrums sind hingegen empfindlich und bleiben bei diesen Temperaturen in ihren wohlig warmen Winterunterbringungen.